Donau und Donauversickerung

Die Attraktion bei Möhringen ist ohne Zweifel die Donau mit Ihren Versickerungsstellen.
Während der Sommer- und Herbstmonate versickert hier die Donau an den meisten Tagen komplett das Einzige was bleibt ist ein trockenes Flußbett.

Donaupegel Möhringen/Espenbrücke
HVZ Baden-Württemberg
Trockene Donau

Karte Donau
Info Donau
So kann man erleben, wie im kalkreichen Weißjuragestein das Wasser der Donau gurgelnd in einem schätzungsweise 50 Millionen Kubikmeter fassenden Labyrinth unterirdischer Hohlräume verschwindet. Experten sprechen davon, daß bei ihrem Lauf ca. 7.000 Tonnen Kalk, das sind 2.700 cbm, jährlich ausgeschwemmt werden.

Wo sonst metertiefes Wasser das Flußbett ausfüllt, kann man dort trockenen Fußes die Donau durchqueren. Das Donauwasser das hier versickert, fließt deshalb statt zum Schwarzen Meer zum Einzugsgebiet des Rheins. Der allergrößte Teil kommt im Aachtopf , der größten Quelle Deutschlands, wieder ans Tageslicht.

Von der Quelle weg fließt die Aach als stattliches Flüßchen in den Bodensee 12 km Luftlinie sind es von den Versickerungstellen in Möhringen bei einem Gefälle von 183 m bis nach Aach. Bis zu 28.000 Liter pro Sekunde (im Mittel 8.000 Liter pro Sekunde) kann die Schüttung der Aachquellebetragen.

Die Versickerungsmenge hat sich von Jahr zu Jahr gesteigert. Während Messungen von 1884 - 1904 jährlich 80 Vollversickerungstage ergaben, steigerte sich diese von 1933 - 1937 auf 209 Tage, von 1938 -1945 auf 270 Tage. Ein Rekorderbrachte das Jahr 1921 mit 309 Versickerungstagen.


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